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Nach einer Operation wegen Grauem Star (Cataract) wird normalerweise eine Kunstlinse anstelle der getrübten Linse implantiert. Diese Kunstlinse wird in eine Hülle (Kapselsack) eingesetzt, welche vorher die getrübte, eigene Linse enthalten hatte. Diese körpereigene Hülle trübt nach Monaten bis Jahren bei etwa 40 - 60 % aller am Grauen Star operierten Patienten ein. Ein solche Trübung der Linsenhülle bezeichnet man als Nachstar.

Mit einem so genannten YAG-Laser (Bild siehe rechts) wird die eingetrübte Linsenhülle mikrochirurgisch eröffnet. Das Laserlicht besteht aus gebündelten Lichtstrahlen mit definierter Energie und ermöglicht ein präzises Schneiden im Auge ohne das Auge von außen zu eröffnen.
Diese Laseroperation dauert in der Regel zwischen 5 und 15 Minuten und ist ein sehr sicherer und komplikationsarmer Eingriff, welcher keine Schmerzen verursacht.
Die Wiederherstellung des guten Sehvermögens, wie es nach der Operation wegen Grauem Star bestanden hat. Zusätzliche Erkrankungen können das Ergebnis jedoch beinträchtigen. Deshalb geht der Laserbehandlung eine sorgfältige Untersuchung aller Augenabschnitte voraus. Die linke Darstellung zeigt den Zustand nach einer Behandlung.

Die Kosten dieser Laserbehandlung werden in der Regel von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen ohne Diskussion übernommen.
Das ist noch zu beachten ? Die Laserbehandlung wird bei uns nur nach vorab vereinbartem Termin durchgeführt. Bitte bedenken Sie, dass Sie nach der Behandlung für einige Stunden fahruntüchtig sind. Bei älteren Menschen ist eine Begleitung wünschenswert, da die notwendige Weitstellung der Pupillen eine vorübergehende Sehverschlechterung verursacht.